Dr. med. Walter Sehnert

Privatärztliche internistische Praxis in Dortmund

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Praxis für innere Medizin, Hypertensiologie
Institut für klinische Forschung IKFS

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Gefäßkrankheiten

Unter Gefäßkrankheiten versteht man alle Erkrankungen, die direkt oder indirekt mit den Arterien (Schlagadern) und Venen zu tun haben. Arterienerkrankungen können z.B. Arteriosklerose, Elastizitäsverlust und Verschlusskrankheiten sein. Bei den Venenerkrankungen unterscheidet man generell zwischen Krampfadern und Thrombosen.

Ateriosklerose - Venen- und Arterien-Erkrankungen

Arteriosklerose - 4 Millionen Menschen in Deutschland leiden an der Krankheit, doch nur bei jedem Dritten ist die Erkrankung diagnostiziert. Bei über 90 % der Patienten mit chronischen Durchblutungsstörungen findet man eine Arteriosklerose als Ursache für die verengten oder verschlossenen Gefäße. Vor allem in der inneren Wandschicht der Arterienwand kommt es bei der Arteriosklerose zunächst zu fettreichen Einlagerungen (sog. Plaques), die zu Beginn noch weich und flach sind und den Blutstrom nicht behindern. Im weiteren Verlauf kann die Oberfläche einer arteriosklerotischen Gefäßwandveränderung aufplatzen, es lagern sich Blutplättchen an, durch Umbauprozesse entstehen Einengungen. Ein örtliches Blutgerinnsel kann auch zu einer plötzlichen Verlegung des Gefäßes (akuter Gefäßverschluß) führen oder es kann mit dem Blutstrom verschleppt werden und an anderer Stelle das Gefäß verstopfen (Embolie). In Folge können so größere Gefäßstrecken vollständig verschlossen werden.

Die Arteriosklerose ist eine Systemerkrankung, das heißt sie erfasst den gesamten Organismus. Es ist deshalb immer sinnvoll, außer dem Ort der Beschwerden auch die anderen Gefäßregionen (Halsarterien, Herzkranzgefäße, Bauchschlagader, Nierengefäße und Beinschlagadern) zu untersuchen.

Risikofaktoren

Große Studien haben gezeigt, dass bestimmte Risikofaktoren an der Entstehung und dem Fortschreiten der Arteriosklerose beteiligt sind. Vor allem Fettstoffwechselstörungen scheinen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Krankheit zu spielen. Aber auch eine ganze Reihe anderer Faktoren begünstigen die Arteriosklerose wie zum Beispiel das Alter, das männliche Geschlecht oder eine erbliche Belastung.

Nach ihrer Wichtigkeit unterscheiden die Mediziner Risikofaktoren 1. und 2. Ordnung. Zu denen 1. Ordnung zählen zu hohe Cholesterinwerte (Hypercholesterinämie), zu hoher Blutdruck (arterieller Hypertonus, Hypertonie), Stoffwechselerkrankungen (Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus, Zuckerkrankheit) und das Zigarettenrauchen.

Risikofaktoren 2. Ordnung sind Übergewicht, Streß und Bewegungsmangel. Wer zwei Risikofaktoren 1. Ordnung aufweist ist bereits viermal so stark gefährdet, eine Arteriosklerose zu entwickeln, wie eine Person ohne Risikofaktoren.

Krampfadern und Krampfaderleiden

Bei Krampfadern handelt es sich um eine Erweiterung der oberflächlichen Venen, am häufigsten hervorgerufen durch eine Gefäßwandschwäche und einer damit einhergehenden Venenklappenschwäche. Sie treten vornehmlich an den Beinen auf. In den Venen befinden sich Venenklappen, die wie Ventile dafür sorgen, dass das Blut in die richtige Richtung - nämlich zum Herzen hin - fließt. Solange das Blut herzwärts strömt, sind die Klappen geöffnet. Wenn der Venendruck steigt, zum Beispiel beim Aufstehen, schließen sich die Klappen und verhindern damit das Zurückfliessen des venösen Blutes. Das venöse Blut strömt entgegen der Schwerkraft nach oben. Wenn dieser Mechanismus beeinträchtigt ist hat das Auswirkungen auf den Rücktransport des Bluts: Die Venen können sich nämlich nicht von sich aus zusammenziehen, sondern müssen unter anderem durch die sogenannte Muskelpumpe unterstützt werden.

Gefäßkrankheiten

Artierienerkrankungen (Arteriosklerose, Elastizitätsverlust, Verschlusskrankheiten)
Venenkrankheiten (Krampfadern, Thrombosen)


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